Mit dem ersten Serien-Elektro-Lieferwagen, dem Vito E-CELL und dem Citaro FuelCELL-Hybrid Bus liefert der Erfinder des Automobils den Beleg dafür, dass Elektromobilität in allen wesentlichen Mobilitätsbereichen darstellbar ist – im
Individualverkehr genauso wie im Liefer- und öffentlichen Nahverkehr. Die EnBW sieht vor, bis Ende 2011 in Baden-Württemberg über 700 Ladepunkte und zwei bis drei Wasserstoff-Tankstellen aufzubauen. Ihre öffentlichen Ladestationen versorgt die EnBW mit Strom aus 100 Prozent Wasserkraft.
Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Alle eingesetzten Elektro-Autos haben zwei Dinge gemeinsam: Sie sind voll alltagstauglich und fahren mit null Emissionen. Das zeigt: Technologisch gesehen ist elektrisches Fahren schon heute machbar. Jetzt müssen wir das Elektro-Auto für den Kunden bezahlbar machen und den Aufbau der Infrastruktur anpacken – und das geht nur im Schulterschluss von Politik und Unternehmen. Das Gesamtpaket muss stimmen – nur dann hat die Elektro-Mobilität eine Chance.“
Hans-Peter Villis, Vorstandsvorsitzender der EnBW Energie Baden-Württemberg AG: „Brennstoffzellen und batterieelektrische Fahrzeuge markieren bereits heute den
Übergang von fossil geprägten Kraftstoffen hin zu Antrieben aus Erneuerbaren Energien. Die Elektromobilität verbindet somit Klimaschutz und Mobilität sinnvoll miteinander. Der Sprung von der technologischen Umsetzbarkeit zur Marktakzeptanz wird jedoch nur gelingen, wenn das Angebot an Elektrofahrzeugen Hand in Hand geht mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur. Im Zusammenspiel mit einer solchen intelligent vernetzten Ladeinfrastruktur kann sich das Elektromobil auch über seine Rolle als Mobilitätsträger hinaus zum flexibel einsetzbaren mobilen Elektrospeicher entwickeln.“