Um unterschiedlichsten Aufbau- und Nutzungsanforderungen gerecht zu werden, können Aufbauhersteller beim Normalrahmen-Fahrgestell unter vier anwendungsbezogenen Fahrwerksauslegungen wählen. Dahinter verbergen sich vier Stabilisierungsstufen, die durch eine bestimmte Kombination von Fahrwerkskomponenten wie Stabilisatoren, Stoßdämpfern und verstärkten Federn erreicht werden.
Allen gemeinsam ist hochmoderne Fahrwerkstechnik:
Vorn übernimmt eine aufwändige Einzelradaufhängung die Radführung. Eine straffe Fahrwerksauslegung mit glasfaserverstärkter Querblattfeder an der Vorderachse sowie Stabilisatoren minimieren Wankbewegungen bei Kurvenfahrten oder Seitenwind und verbessern somit die Straßenlage.
An der Hinterachse übernehmen speziell für die Anforderungen eines Reisemobils konzipierte Stoßdämpfer und Parabelfedern die Federung und Radführung. Je nach Gesamtgewicht sind die Federn ein- oder mehrstufig ausgelegt und gewährleisten bei leerem wie bei beladenem Fahrzeug ein komfortables Feder- und sicheres Fahrverhalten.
Dies gilt natürlich ebenso für die auf Wunsch an der Hinterachse erhältliche Luftfederung.
Damit Sie mit Ihrem Reisemobil beim Rangieren leichtes Spiel haben, wurde allen Modellen eine leichtgängige Servo-Zahnstangenlenkung mit auf den Weg gegeben. Darüber hinaus werden Sie sich auch über den erfreulich kleinen Wendekreis freuen (12,3 m beim kurzen, 13,6 m beim mittleren und 15,6 m beim langen Radstand).