Im Rahmen der Maßnahme wird ein Software-Update für die Motorsteuerung Ihres Fahrzeuges aufgespielt. Das Aufspielen der Updates dauert bis zu einer Stunde.


    Die erforderlichen Arbeiten zur Behebung der Beanstandung werden für den Kunden selbstverständlich kostenlos ausgeführt.


    Sie müssen vorerst nichts unternehmen.


    Wir werden Sie schriftlich informieren, wenn Ihr Fahrzeug Teil des Rückrufes sein sollte und die entsprechenden Software-Updates vorliegen.


    In unserem Schreiben werden wir Sie bitten, einen Termin in einer Werkstatt zu vereinbaren. Da die Software-Updates noch entwickelt werden müssen, können Sie erst einen Termin vereinbaren, wenn wir Sie angeschrieben haben.


    Zudem bieten wir ein Online-Tool an, mit dem unsere Kunden leicht überprüfen können, ob Ihr Fahrzeug Teil des Rückrufes sein wird.


    Daimler wird schnellstmöglich nach der Freigabe des KBA die in Frage stehenden Programmierungen in Form eines Software-Updates aktualisieren.
     

    Wir werden unsere Kunden informieren, sobald die Software-Updates vorliegen.


    Dies kann noch einige Monate dauern.


    Nach der Rechtsansicht des KBA müssen bestimmte spezifische Kalibrierungen von Funktionalitäten in der Motorsteuerung der Fahrzeuge geändert werden.


    Daimler legt gegen die Anordnung des KBA Widerspruch ein, und wird offene Rechtsfragen gegebenenfalls auch gerichtlich klären lassen.


    Es geht bei Pkw ausschließlich um Fahrzeugvarianten der Euro 6b-Norm, deren Produktion spätestens Ende Mai 2018 – und überwiegend schon deutlich eher – ausgelaufen ist.


    Auch bei den Vans sind ausschließlich Fahrzeugvarianten der Euro 6b-Norm betroffen, deren Produktion größtenteils ausgelaufen ist.


    Bei vielen Fahrzeugmodellen ist nur ein bestimmter Produktionszeitraum vom Rückruf betroffen. Von der Modell- und Motorbezeichnung alleine lässt sich daher nicht verlässlich ablesen, ob ein Fahrzeug Teil des Rückrufes ist. Wir werden die betroffenen Kunden entsprechend informieren, sobald die Updates vorliegen.
     

    Zudem bieten wir ein Online-Tool an, mit dem unsere Kunden leicht überprüfen können, ob Ihr Fahrzeug Teil des Rückrufes sein wird.


    Die Daimler AG bietet bereits seit März 2017 bei Fahrzeugen der Kompaktklasse (A, B, CLA, GLA) eine Verbesserung des NOx-Emissionsverhaltens für eine Motorvariante (die Diesel Einstiegsmotorisierung 160d / 160 CDI / 180d / 180 CDI) an. Zudem bietet das Unternehmen ein Software-Update für die V-Klasse an.


    Darüber hinaus wurde am 2.8.2017 auf dem Nationalen Forum Diesel in Berlin ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Luftqualität in den Innenstädten verabschiedet. Bereits zwei Wochen zuvor hatte Daimler die Ausweitung der laufenden freiwilligen Servicemaßnahmen (für Kompakt- und V-Klasse) auf über 3 Millionen Fahrzeuge angekündigt.
     

    Im Mai 2018 hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) der Daimler AG eine Anordnung zum Modell Vito OM622 1,6l Diesel Euro 6 zugestellt, in der das Unternehmen zu einem Erstzulassungsstopp und Rückruf aufgefordert wird.


    Nach einer konstruktiven Diskussion im Bundesministerium für Verkehr, und digitale Infrastruktur (BMVI) im Juni 2018 wird Daimler auf Anordnung der Behörden einen erweiterten Rückruf für rund 700.000 Fahrzeuge in Europa durchführen.


    Der überwiegende Teil der Fahrzeuge war bereits für die angekündigte freiwillige Service-Maßnahme vorgesehen.


    Die angekündigten freiwilligen Servicemaßnahmen für Fahrzeuge, die nicht Teil des Rückrufes sind, laufen im Übrigen wie geplant weiter.


    Fahrzeuge, die Teil des Rückrufes sind, sind natürlich nicht mehr Teil der freiwilligen Servicemaßnahme.


    Unsere Kunden werden informiert, ob das Fahrzeug Teil des verpflichtenden Rückrufes oder Teil der freiwilligen Maßnahme ist.


    Fahrzeuge, die Teil des Rückrufes sind, sind natürlich nicht mehr Teil der freiwilligen Servicemaßnahme.
     

    Wir bieten ein Online-Tool an, mit dem unsere Kunden leicht überprüfen können, ob Ihr Fahrzeug Teil des Rückrufes sein wird.


    Wir bieten unseren Kunden eine große Vielfalt unterschiedlicher Fahrzeuge innerhalb einer Baureihe an. Sie unterscheiden sich beispielsweise im Hinblick auf Motorleistung, Getriebeart oder Allradtechnik.


    Für diese Varianten entwickeln wir jeweils angepasste Software-Updates. Für die letztes Jahr angekündigte Servicemaßnahme für mehr als 3 Millionen Fahrzeuge entwickeln wir beispielsweise in Summe mehrere hundert Varianten.


    Da sich die Änderungen auf eine Vielzahl von Einflussgrößen auswirken können, gehen wir dabei mit der erforderlichen Sorgfalt vor. Und auch das Testen und die Genehmigung der Software-Updates braucht natürlich Zeit.


    Unsere Kunden werden schriftlich von uns informiert, sobald die entsprechenden Software-Updates vorliegen und in unseren Werkstätten aufgespielt werden können.


    Zudem werden wir an dieser Stelle weitere Details zur Umsetzung des Rückrufes zur Verfügung stellen, sobald diese feststehen.