Camperworks: Vom Sprinter zum Camper in 30 Minuten.

Am Wochenende mal eben den Firmenwagen zum Camper umbauen, um ein paar Tage ans Meer zu fahren? In weniger als 30 Minuten? Klingt verlockend! Das dachten sich auch die beiden Handwerker Raphael und David, die mit ihrem Start-up Camperworks einen solchen Umbau zum Kinderspiel machen.

Sprinter-Umbau nach dem Baukastenprinzip.

Du hast einen Sprinter zu Hause, den du für deine tägliche Arbeit nutzt, und kannst dir gleichzeitig nichts Schöneres vorstellen, als am Wochenende ein paar Tage im Camper wegzufahren? Genauso ging es Raphael und David, zwei leidenschaftlichen Handwerkern und Teilzeitcampern. Heute stellen die beiden unter dem Namen „Camperworks Systems“ ein Campingsystem für den Sprinter her, welches sich in weniger als 30 Minuten ein- und ausbauen lässt. „Unsere Systeme sind so einfach – das bekommt wirklich jeder hin“, behaupten sie. Mithilfe der im Sprinter bereits vorhandenen Airline-Schienen können die Module sogar ohne Werkzeug montiert und demontiert werden. Module, wie zum Beispiel Hängeschränke, werden einfach eingesetzt und festgedreht. Simplizität und Funktionalität – das ist die Devise. Steht beispielsweise ein Umzug an, können die Module schnell wieder ausgebaut werden, um mehr Stauraum im Fahrzeug zu schaffen. Praktisch und effizient.

Zwei Tischler und ein Start-up – die Leidenschaft zum Beruf gemacht.

Die beiden Handwerker Raphael und David verbindet nicht nur die Leidenschaft für ihren Beruf, sondern auch die fürs Campen. Die große Freiheit bedeutet für sie: mit dem Camper-Van in den Urlaub fahren und neue Orte erkunden. So oft es ihnen die Zeit erlaubt, führen sie ihr Ferienhaus auf Rädern aus – nach Frankreich, Spanien, Portugal oder Skandinavien. Schon im Alter von 18 Jahren kaufen Raphael und David ihren ersten Van und bauen ihn zum Camper um. Doch nach einer gemeinsamen Tischlerlehre trennen sich ihre Wege fürs Erste. Raphael arbeitet zunächst mehrere Jahre als Tischlermeister in Hamburg, macht sich dann, zurück in der Heimat, selbstständig. Fünf Jahre später holt er David ins Boot. Der hat in der Zwischenzeit ein Holztechnikstudium absolviert und viele Erfahrungen als Leiter der Tischlerei eines großen Reisemobilherstellers gesammelt – die perfekte Ergänzung zu Raphaels gewachsenem Know-how. Heute wird bei Camperworks alles aus einer Hand gefertigt. Die beiden legen viel Wert darauf, ihre Kunden kennenzulernen und das Produkt gemeinsam zu kreieren – vom ersten Plan bis zur Fertigstellung.

Leidenschaftliche Camper.

„Wir sind im Camper großgeworden. Mit dieser Freiheit sind wir aufgewachsen und von dieser Leidenschaft kommen wir auch nicht mehr los.“

Mit dem Sprinter flexibel.

6 Gründe, weshalb ihr Sprinter für Raphael und David perfekt für Arbeit und Campen ist.

  1.    Ein- und Ausbau der Camperworks-Module können auch unterwegs vorgenommen werden.

 

2.    Die Fahrzeugklasse ändert sich nicht, da die Module als Ladung gelten.

 

3.    Aufgrund seiner Kompaktheit ist der Sprinter praktisch für Stadtverkehr und Parkplatzsuche.
  4.    Perfekte Fahrzeuggröße für Umbau zum Camper.
  5.    Mit einer Fahrzeuglänge von unter 6 Metern spart man bei Fähre und Maut.
  6.    Schwierige Straßenverhältnisse bei Campingtrips sind dank Heckantrieb kein Hindernis.

Den Schritt wagen und die Lücke füllen.

Die Entwicklung des modularen Systems war anfangs nur eine Idee, die Raphael dann immer weiterspann. Zusammen mit David beschloss er, Camperworks zur GmbH zu machen, um die Systeme voranzubringen. Mit großem Erfolg. Denn die beiden erfahrenen Camper wissen, was es braucht, um einen Van rundum sinnvoll auszustatten. 

Der Markt boomt und die Konkurrenz ist noch nicht allzu groß – eine gute Ausgangslage also, um ein Start-up zu gründen. Doch jede Unternehmensgründung bringt einige Herausforderungen mit sich. Die deutsche Bürokratie habe es ihnen nicht leicht gemacht, erinnern sich die beiden schmunzelnd. Die Gründung einer GmbH an sich ist zwar einfach, aber danach wird es knifflig. Einiges, über das man sich zuvor keine Gedanken gemacht hat – wie gesetzliche Regelungen und Anträge –, nimmt viel Zeit in Anspruch. Dazu kommt, dass nie alles berücksichtigt werden kann oder im Vorfeld planbar ist. Deshalb gilt, so David: Einfach ausprobieren.

Die Top-Tipps von David für die Start-up-Gründung:

·      Die richtige Einstellung und Motivation an den Tag legen.
·      100 Prozent geben und hinter der Sache stehen.
·      Viel arbeiten können oder besser: gerne viel arbeiten wollen.
·      Berufserfahrung sowie Grundwissen zu rechtlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten.
·      Die Branche und das eigene Handwerk verstehen.

Wo geht die Reise hin?

Die weitere Entwicklung ihres Unternehmens lassen die beiden auf sich zukommen. Sie wollen die Systeme für den Sprinter immer mehr optimieren, auf den Markt bringen und dort richtig platzieren. „Für uns ist es wichtig, gesund zu wachsen. Die Nachfrage ist so groß, dass wir sogar ein 20-Mann-Unternehmen stemmen könnten.“ Doch ihnen kommt es auf Qualität an, nicht auf Quantität. Am liebsten möchten sie also weiterhin klein bleiben und sich darauf konzentrieren, ihre bisherigen Ideen zu perfektionieren. Sein eigener Chef zu sein, bedeute auch, ein gutes Mittelmaß zwischen Beruf und Privatleben zu finden, erzählen sie. Doch die viele Arbeit zahlt sich aus. Die beiden Jungunternehmer stehen hinter ihrem Unternehmen und sind stolz auf das, was sie in so kurzer Zeit geschafft haben: ihren Traum zu verwirklichen und ihre Liebe zum Holz und zum Campen in ihren Alltag zu integrieren.

Handarbeit.                

Die beiden Tischler fertigen alles selbst.

Erfindergeist und Mut.

„Wir lieben das Campen und das Handwerk, da lag es auf der Hand, unser Unternehmen zu gründen.“

Vom Camper zum Unternehmer. 

Im Campingurlaub in Frankreich kam den beiden die Idee zu ihrem Start-up.

Fotos:

Anna Lachmayer

Mehr Links zum Entdecken:

Camperworks- camperworks.net, @Facebook

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