Historie.

Erleben Sie Sternstunden der Automobilgeschichte.

Geschichte Mercedes-Benz


Sternstunden der Renngeschichte.

Geschichte Mercedes-Benz


Sternstunden der Renngeschichte.

Sternstunden der Sportgeschichte
1901: Der erste Mercedes

1901: Beginn der Ära Mercedes. Der erste Mercedes.

Der Siegeszug des Automobils hält um die Jahrhundertwende Einzug in alle Bereiche des Lebens und auch der Rennsport gewinnt zunehmend an Attraktivität. Für die Rennwoche von Nizza baut Wilhelm Maybach ein wegweisendes Automobil mit einem 5,9 l großen, als Frontmotor eingebauten Vierzylinder. Die Leistung beträgt 35 PS (26 kW), was eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ermöglicht. Dass dieses moderne Fahrzeug als der erste „Mercedes“ gilt, ist Emil Jellinek zu verdanken, einem Geschäftsfreund des im März 1900 verstorbenen Gottlieb Daimler.

1908: Die Erfolge beim Grand Prix von Frankreich.

1908: Die Erfolge beim Grand Prix von Frankreich. Etablierung in der Spitze.

Weitere Höhepunkte vor dem Ersten Weltkrieg sind die Erfolge von Daimler und Benz beim Grand Prix von Frankreich. Hier will 1908 die „Grande Nation“ eigentlich beweisen, dass sie die schnellsten Rennautos besitzt, doch die Lorbeeren gehen allesamt nach Deutschland. Ein erster und ein fünfter Platz für die 140 PS (103 kW) starken Mercedes-Fahrzeuge sowie ein zweiter, dritter und siebter Platz für die Rennwagen der Benz & Cie. aus Mannheim 1908 stellen die überlegenen Qualitäten der deutschen Marken eindrucksvoll unter Beweis.

1927: 76 Siege.

1927: 76 Siege. Die Weißen Elefanten.

Daimler-Benz nimmt 1927 an über 90 Rennen und anderen motorsportlichen Veranstaltungen teil. Dabei überqueren die Typen K (K = kurzes Chassis) und S (S = Sport) unzählige Male als erste die Ziellinie – egal ob bei Bergrennen, Automobilturnieren oder Rundstreckenrennen. Als ein herausragender Triumph gilt noch heute der Doppelsieg beim Eröffnungsrennen des Nürburgrings: Rudolf Caracciola geht am 19. Juni 1927 vor Adolf Rosenberger als Erster ins Ziel. Beide Piloten fahren ein 1,9 t schweres Mercedes-Benz Modell S mit mächtigem 6,8-Liter-Triebwerk. Der Sechszylinder entwickelt mit zugeschaltetem Kompressor 180 PS (132 kW) bei 3.300 Umdrehungen pro Minute. Der Typ S (Sport) ist der erste in der Reihe der „Weißen Elefanten“, wie die weiß lackierten schweren Wagen genannt wurden, die die Rennszene Ende der Zwanziger und Anfang der Dreißiger Jahre souverän beherrschen.

1934: „Mythos Silberpfeil“.

1934: „Mythos Silberpfeil“. Die Geburtsstunde.

1934 tritt eine neue Gewichtsformel im Rennsport in Kraft. Um die Rennen sicherer zu machen, beschließt die internationale Automobil-Rennsportbehörde AIACR eine Gewichtsschwelle von 750 kg für Rennwagen. Daimler-Benz reagiert mit dem W 25. Sein Reihenachtzylinder-Triebwerk mit Kompressor und Vierventiltechnik entwickelt aus 3,36 l Hubraum beeindruckende 314 PS (231 kW). Sehr fortschrittlich ist auch das Fahrwerk mit Einzelradaufhängung sowie hydraulisch betätigten Trommelbremsen. Der erste Renneinsatz des W 25 auf dem Nürburgring begründet den „Mythos Silberpfeil“: Trotz aufwendiger Leichtbaumaßnahmen liegen die Wagen noch ein Kilogramm über dem Limit. Technische Änderungen scheinen in der Nacht vor dem Rennen am 3. Juni 1934 nicht mehr realisierbar und so ist es der mutigen Entscheidung von Rennleiter Alfred Neubauer zu verdanken, dass an diesem Tag der „Silberpfeil“ geboren wird: Er weist seine Mechaniker an, den weißen Lack restlos von den Aluminium-Karosserien zu schleifen. Diese ungewöhnliche Maßnahme bringt die erforderliche Gewichtsersparnis und sorgt für das spektakuläre Erscheinungsbild der bisher stets weiß lackierten Mercedes-Benz. Manfred von Brauchitsch gewinnt das Eifelrennen in Rekordzeit.

1937: Deutsche und Europameisterschaft.

1937: Deutsche und Europameisterschaft. Die Silberpfeil-Siege.

Die Wettbewerber erstarken und eine Umstrukturierung der Rennabteilung erscheint sinnvoll. Neuer Chefkonstrukteur wird der junge Ingenieur Rudolf Uhlenhaut. Seine Analysen des W 25 führen schließlich zum W 125. Das Fahrwerk erfährt drastische Änderungen wie auch das aufgeladene Achtzylinder-Triebwerk. Von einem völlig neuen V12 wird aus Gewichtsgründen wieder Abstand genommen, daher bekommt der bewährte Reihenmotor hinsichtlich Hubraum, Vergaser und Kompressor eine gründliche Überarbeitung verordnet. Die knapp 5,7 l großen Motoren leisten bis zu 646 PS (475 kW). Mit dem W 125 ist man im Rennjahr 1937 allen anderen Herstellern einen deutlichen Schritt voraus. Rudolf Caracciola holt sich die Deutsche Meisterschaft ebenso zurück wie den Europameistertitel.

1952: Triumph des „Flügeltürers“.

1952: Triumph des „Flügeltürers“. Carrera Panamericana-Sieg.

Für die ersten offiziellen Renneinsätze nach dem Zweiten Weltkrieg wird der Mercedes-Benz 300 SL entwickelt. Er baut auf dem als Limousine, Coupé und Cabriolet hergestellten 300er auf. Der serienmäßige Reihen-Sechszylinder entwickelt aus 3 l Hubraum 115 PS (85 kW). Für Motorsporteinsätze wird die Leistung auf 175 PS (129 kW) gesteigert. Das Fahrzeug ist eine Entwicklung des Konstrukteurs Rudolf Uhlenhaut und nimmt erstmals an der klassischen italienischen Langstreckenprüfung Mille Miglia teil. Carl Kling duelliert sich lange Zeit mit einem Ferrari und muss diesem nach technischen Problemen schließlich den Vortritt lassen. Anders beim Langstreckenklassiker von Le Mans. Hier gehen Hermann Lang und Fritz Rieß nach 24 Stunden als Erste über die Ziellinie, gefolgt von ihren Mannschaftskollegen Theo Helfrich und Helmut Niedermayr. Dieser Mercedes-Doppelsieg von findet enorme öffentliche Beachtung.

Sonderausstellung


Bewegt seit 1893.

Vom 9. September 2018 bis 2. April 2019 findet die Sonderausstellung zu 125 Jahre VfB Stuttgart im Mercedes-Benz Museum statt.

Sonderausstellung


Bewegt seit 1893.

Vom 9. September 2018 bis 2. April 2019 findet die Sonderausstellung zu 125 Jahre VfB Stuttgart im Mercedes-Benz Museum statt.

Ein Erzählbogen durch 125 Jahre Vereinsgeschichte.

MB-Museum

Stadionatmosphäre im Mercedes-Benz Museum.

Ein Erzählbogen durch 125 Jahre Vereinsgeschichte.

Sein 125-jähriges Bestehen im Jahr 2018 nimmt der VfB Stuttgart zum Anlass, das Fest gemeinsam mit seinen Mitgliedern und Freunden in verschiedenen Veranstaltungen zu begehen. Als zentrale Plattform der Feierlichkeiten zu seinem 125-jährigen Bestehen eröffnet der VfB in Kooperation mit dem Mercedes-Benz Museum am 9. September 2018 die Sonderausstellung „125 Jahre VfB Stuttgart“. In dem Mercedes-Benz Museum bietet sich im einmaligen Ambiente die Gelegenheit, die bewegte Geschichte und die bewegenden Geschichten des VfB erleben zu können.

Das in unmittelbarer Nachbarschaft zum weiß-roten Vereinsgelände gelegene Mercedes-Benz Museum wird damit vom 9. September 2018 bis zum 2. April 2019 – dem Datum der Fusion der beiden Vorgängervereine zum VfB – zum Anlaufpunkt aller VfB-Fans werden. Der Zugang zur Sonderausstellung ist im Eintrittspreis enthalten.

E 500 Limited


#letsdrivemercedes

E 500 Limited


#letsdrivemercedes

Matthias Malmedie mit dem Mercedes-Benz E 500 Limited bei der Hamburg-Berlin-Klassik Rallye.

Mercedes-Benz auf YouTube
Matthias Malmedie mit dem Mercedes-Benz E 500 Limited bei der Hamburg-Berlin-Klassik Rallye
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Matthias Malmedie mit dem Mercedes-Benz E 500 Limited bei der Hamburg-Berlin-Klassik Rallye.

Matthias Malmedie war mit der Sportlimousine mit über 300 PS, die auf 500 Stück limitiert war, bei der Hamburg-Berlin-Klassik Rallye dabei, um seine Fahrkünste mit knapp 180 anderen Klassikern zu messen.

Specials


Besondere Persönlichkeiten und Fahrzeuge.

Specials


Besondere Persönlichkeiten und Fahrzeuge.

300 SLR „Uhlenhaut-Coupé“

300 SLR „Uhlenhaut-Coupé“
300 SLR „Uhlenhaut-Coupé“
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JP Krämer und M. Malmedie bei Mercedes-Benz.

#letstalkmercedes

JP Kraemer und der 560 SL
JP Kraemer und der 560 SL: Zwei Cowboys in Texas
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JP Kraemer und der 560 SL.

Renngeschichte Comeback


Formel 1 und Weltmeisterschaft – Das spektakuläre Comeback.

Renngeschichte Comeback


Formel 1 und Weltmeisterschaft – Das spektakuläre Comeback.

1954: Rückkehr in die Formel 1 und Weltmeisterschaft.
1954: Rückkehr in die Formel 1 und Weltmeisterschaft.

1954: Rückkehr in die Formel 1 und Weltmeisterschaft. Das spektakuläre Comeback.

Im Jahre 1953 ist die Daimler-Benz Rennabteilung vollauf mit dem Einstieg in die neue Formel 1 beschäftigt. Hierfür wird ein völlig neuartiger Wagen mit einem 2,5-Liter-Saugmotor konzipiert, der W 196. Es gibt ihn mit drei verschiedenen Radständen, als Monoposto mit freistehenden Rädern und mit einer Stromlinien-Karosserie. Das Prinzip des Gitterrohrrahmens stammt vom 300 SL Sportwagen, als Antrieb wird ein Reihenachtzylinder entwickelt. Das erstmals mit Kraftstoffdirekteinspritzung und einer desmodromischen Ventilsteuerung ausgerüstete Aggregat leistet zu Beginn 265 PS und später 290 PS (195 kW und 213 kW). Der Saugmotor verträgt Drehzahlen bis 9.000/min. Wie ernst die Mannschaft von Rennleiter Alfred Neubauer ihre Rückkehr in den Grand-Prix-Sport nimmt, zeigt sich gleich beim ersten Rennen. Bereits das Training zum Großen Preis von Frankreich am 4. Juli 1954 in Reims dominieren Carl Kling und Juan Manuel Fangio in ihren nagelneuen W 196.  Die Krönung des Erfolges ist 1954 schließlich der Gewinn des Weltmeistertitels durch Juan Manuel Fangio im Mercedes-Benz W 196.

1955: Sieg bei der Mille Miglia.

1955: Sieg bei der Mille Miglia. Unschlagbar bis heute.

Am 30. April 1955 feiert Stirling Moss feiert mit dem schnellen 300 SLR – Startnummer 722 – einen bis heute denkwürdigen Triumph: Er gewinnt die etwa 1.600 km lange Mille Miglia mit seinem Copiloten Denis Jenkinson in einer Zeit von zehn Stunden, sieben Minuten und 48 Sekunden sowie einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 157,65 km/h – ein Rekord, der bis heute unerreicht geblieben ist. Der schnittige Sportwagen 300 SLR stammt direkt vom Formel-1-Wagen W 196 ab. Sein Reihenachtzylinder wird von 2,5 auf 3,0 l Hubraum vergrößert und leistet zwischen 276 (203 kW) und 310 PS (228 kW). Trotz der nominellen Unterlegenheit – Jaguar tritt mit 3,5-Liter-, Ferrari gar mit 4,4-Liter-Motoren an – sorgt der 300 SLR in dieser Saison mit weiteren Siegen in Deutschland, Schweden, Irland und Sizilien für den Gewinn der Marken-Weltmeisterschaft für Sportwagen.

1997: FIA-GT Meisterschaft.

1997: FIA-GT Meisterschaft. Siege für Fahrer und Marke.

Nach dem Ende der DTM-Schwester ITC 1997 konzentriert sich Mercedes-Benz auf den GT-Sport und gewinnt zweimal den Meistertitel jeweils für Fahrer und Marke in der Internationalen FIA GT-Meisterschaft: 1997 sichert sich Bernd Schneider den Titel und Mercedes-Benz die Markenwertung. 1998 siegt Klaus Ludwig mit Ricardo Zonta vor Schneider und seinem Partner Mark Webber. Auch in diesem Jahr kann die Teamtrophäe für Mercedes-Benz gewonnen werden.

1998: Formel 1.

1998: Formel 1. Die Silberpfeile melden sich zurück.

Für die Formel-1-Saison 1998 müssen die Konstrukteure bei der Konzeption des McLaren-Mercedes Formel-1-Rennwagen MP 4-13 etliche einschneidende Änderungen im technischen Reglement berücksichtigen. Das anfängliche strömungstechnische Defizit von rund 15 % kann das Designteam durch innovative Lösungen und minutiöse Feinarbeit kompensieren. Um die nach Reglement erhöhten Crashtest-Belastungswerte einzuhalten, werden komplexe Verbundwerkstoffstrukturen entwickelt, die die größere Energie absorbieren. Diese Arbeiten verlaufen höchst effektiv: Der McLaren-Mercedes MP 4-13 besteht alle Crashtests jeweils beim ersten Versuch. Für fulminanten Vortrieb sorgt die Ausbaustufe „G“ des FO 110 V10-Motors. Er ist kleiner, leichter und stärker als das Vorgängertriebwerk und kann mit einer harmonischeren Kraftentfaltung über ein breiteres Drehzahlband überzeugen.

2010: Furioses Finale der DTM.

2010: Furioses Finale der DTM. Dreifachsieg für Mercedes-Benz.

Mit einem furiosen Finale endet die DTM-Saison 2010 äußerst erfolgreich für Mercedes-Benz. In der Gesamtwertung stehen drei Fahrer mit der AMG Mercedes C-Klasse ganz vorne. Nach einer fulminanten Aufholjagd setzt sich schließlich der Schotte Paul Di Resta vor seine Markenkollegen Gary Paffett und Bruno Spengler durch. Mit dem Dreifachsieg unterstreicht Mercedes-Benz in der Saison 2010 seine Dominanz in der DTM. Die Ergebnisse der Saison 2010 sprechen eine deutliche Sprache: Bei neun von elf Rennen steht Mercedes-Benz mit einer AMG Mercedes C-Klasse ganz oben auf dem Treppchen. Mit sieben Siegen hintereinander stellt Mercedes-Benz in diesem Jahr eine Serie auf, die die DTM seit der Saison 1995 nicht mehr gesehen hat. Für die AMG Mercedes C-Klasse kennzeichnet der Sieg von Jamie Green beim Finale in Hockenheim 2011 das imposante Ende einer glorreichen Ära und ein würdiger Abschied des mit 85 Siegen in 159 Rennen erfolgreichsten Rennwagens der DTM-Geschichte. Ab 2012 geht das Mercedes AMG C-Coupé in der DTM an den Start.

2015: Titeltriumph bei Formel 1 und DTM.

2015: Titeltriumph bei Formel 1 und DTM.

2015 ist das bislang erfolgreichste Jahr in der Motorsportgeschichte von Mercedes-Benz – insbesondere in der Formel 1 und bei der DTM. Beim MERCEDES AMG PETRONAS Formula One Team stimmt in dieser Saison einfach alles: Der neue Silberpfeil F1 W06 Hybrid liefert ein Optimum an Performance und das gesamte Team ist hochmotiviert. Nach einem spannenden Rennen beim Großen Preis der USA sichert sich Lewis Hamilton nach 2008 und 2014 seinen dritten Weltmeistertitel. Nico Rosberg wird Vize-Weltmeister. Und das MERCEDES AMG PETRONAS Formula One Team gewinnt zum zweiten Mal in Folge die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft.Sternstunden erlebt auch die DTM: Dank harter Arbeit und ungebrochenem Kampfgeist fährt das Mercedes-AMG DTM-Team nach herben Rückschlägen zurück an die Spitze. Das gesamte Team feiert Pascal Wehrlein als jüngsten DTM-Champion und obendrein den Sieg in der Teamwertung. Damit etabliert sich der Mercedes-AMG C63 DTM als würdiger Nachfolger der DTM AMG Mercedes C-Klasse, dem erfolgreichsten Fahrzeug der DTM-Geschichte.